Pfarrgemeinderat

Aufgaben des Pfarrgemeinderates

Der Pfarrgemeinderat ist ein pastorales Laiengremium und dient dem Aufbau einer lebendigen Gemeinde. Er hat dabei die Aufgabe zusammen mit dem Pfarrer, dem Kaplan und anderen Mitarbeitern der Pfarrei, das Leben der Pfarrgemeinde zu fördern und kann dabei je nach Sachbereich beratend oder beschließend mitwirken. Seine wichtigsten Aufgaben sind dabei, die Grunddienste der Kirche wie z. B. Gottesdienst und Verkündigung mitzutragen und bei der Umsetzung zu helfen. Der Pfarrer ist verpflichtet, wichtige pastorale Fragen, die die Pfarrgemeinde betreffen, vor der Entscheidung mit dem Pfarrgemeinderat zu beraten.

In folgenden Fragen ist der Pfarrgemeinderat zu hören:

  • Änderung der Pfarrorganisation oder die Bildung eines Pfarrverbandes
  • Festlegung oder Änderung der Gottesdienstzeiten
  • Wesentliche Änderungen im Bereich der Caritas
  • Herausgabe oder Einstellung des Kirchenanzeigers
  • Nutzung kirchlicher Räume
  • Hausordnung für Pfarr- und Jugendheim

Eine lebendige Gemeinde wird in vielen Bereichen tätig. Zur Erfüllung dieser vielfältigen Aufgaben, werden im Pfarrgemeinderat verschiedene Ausschüsse eingerichtet. In die Ausschüssen können neben Mitgliedern aus dem Pfarrgemeinderat auch Nichtmitglieder aus verschiedenen Bereichen der Gemeinde berufen werden.

Die Einrichtung von Pfarrgemeinderäten hat ihren Ursprung in einem Beschluss des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962 – 1965). Der Pfarrgemeinderat unterscheidet sich von der Kirchenverwaltung, die sich um die Vermögens- und Personalfragen der Pfarrei kümmert.